Foto: Ministry of Finance

Neues Geld für Afghanistan

Die Bundesregierung unterstützt den Aufbau Afghanistans mit neuen Millionen. Damit sollen auch umweltpoltische Ziele verfolgt werden.

Die Bundesregierung stellt Afghanistan weitere 72 Millionen Euro zu Verfügung. Die Aufstockung des bisherigen Finanztopfes wurde Anfang November festgehalten. Martin Jäger, Staatssekretär im Bundesentwicklungsministerium (BMZ), unterschrieb hierfür in Afghanistan eine Erklärung. 

Geld für Frauen & Mädchen

Die Gelder sollen in deutsch-afghanische Kooperationsprojekte fließen. Unter anderem wurde vereinbart, dass die Energieversorgung durch erneuerbare Energie verbessert werden soll. „Deutschland ist bereit, Afghanistan auf seinem Weg zu Frieden und Demokratie weiter zu unterstützen. Jegliche künftige Unterstützung muss auf den seit 2001 erzielten Entwicklungsgewinnen aufbauen, insbesondere denjenigen, von denen Frauen und Mädchen profitiert haben,“ sagt Martin Jäger.

 

„Die afghanische Regierung würdigt die Hilfe der deutschen Regierung bei der Unterstützung Afghanistans auf dem Weg zum Aufbau einer stabilen Demokratie,“ lässt sich der afghanische Finanzminister Mohammad Humayon Qayoumi in einer Pressemitteilung zitieren. „Ich danke der deutschen Regierung von ganzem Herzen, dass sie uns weiterhin dabei hilft, Afghanistan sicherer und erfolgreicher zu machen.“ 

72 Millionen - auch für die Umwelt

Mit der nun angekündigten Aufstockung, beläuft sich das Gesamtvolumen deutscher Hilfe für Afghanistan auf rund 211 Millionen Euro im Jahr 2019. An die Auszahlung der neuen Geldern sind aber auch Bedingungen geknüpft. So soll in der gemeinsamen Erklärung festgehalten worden sein, dass Gelder auch einbehalten werden können. Dies soll geschehen, wenn wichtige Reformen zurückbleiben. Dazu zählen laut afghanischer Pressemitteilung auch die Bekämpfung von Korruption und die verantwortsvolle Staatsführung.

"Deutschland wird weiterhin eine herausragende Rolle als langfristiger Unterstützer Afghanistans spielen."
Martin Jäger
Staatssekretär 

Interaktive Karte mit Anschlagsübersicht

Back To War

In unserem Projekt "Back To War" dokumentieren wir möglichst alle unsicheren Situationen in Afghanistan und die dazugehörigen Opferzahlen. Jeder bekommt so die Möglichkeit, selber zu entscheiden, ob Afghanistan ein sicheres Land für Abschiebungen ist.

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